Tierhomöopathie

“Similia similibus curentur” 

Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt.

Das ist der Leitsatz der Homöopathie.

 

Es gibt nie ein Mittel "gegen" irgend eine Krankheit, sondern es wird ein Mittel gesucht, was der Krankheit oder der Konstitution des Lebewesens am ähnlichsten ist.

Ich sehe das zu behandelnde Tier als Individuum, welches sich nicht mehr im Gleichgewicht befindet und charakteristische, sonderliche und ungewöhnliche Symptome zeigt. Es stehen weder die Beseitigung noch die Unterdrückung der Krankheit im Vordergrund, sondern der Wunsch, die Lebenskraft des erkrankten Tieres so zu stärken, dass es wieder ins Gleichgewicht gelangen kann.

 

Die Homöopathie hilft solange, wie im Körper noch genügend Lebenskraft vorhanden ist.

Ganzheitliches Denken

Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie war ein deutscher Arzt, geboren am 10. April 1755 in Meißen, gestorben am 2. Juli 1843 in Paris.

In seinem Buch und Grundlagenwerk der Homöopathie, dem „Organon 6 der Heilkunst“, schreibt er wie folgt:

 

§ 2 Organon 6

 

„Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.“

Er legte auch großen Wert auf die Ernährung und darauf, dass krank machende Faktoren beseitigt werden müssen, damit es zu einer dauerhaften Heilung kommen kann.

 

Bei unseren Tieren ist das nicht anders.

 

Ein staubiger Stall, ein unpassender Stallnachbar, der Hund ohne Sozialkontakte, die Katze die in einer Familie keine Rückzugsmöglichkeiten hat, das alles sind Faktoren, die Krankheiten begünstigen und eine dauerhafte Heilung verhindern.

 

Er schrieb in seinem „Organon der Heilkunst“ weiter wie folgt:

 

§ 4 Organon 6 

 

„Er (der Heilkünstler) ist zugleich ein Gesundheit-Erhalter, wenn er die Gesundheit störenden und Krankheit erzeugenden und unterhaltenden Dinge kennt und sie von den gesunden Menschen zu entfernen weiß.“


Ich persönlich glaube:

 

Das homöopathische Mittel alleine kann keinen Erfolg bringen. Die Zeit der Gesundung ist in dem Moment erreicht, wenn der Tierbesitzer bereit ist, die Probleme (dazu gehört nicht nur die Krankheit, sondern auch die artgerechte Haltung, Bewegung, Ernährung und Lebensqualität des Tieres) bewusst anzuschauen, anzunehmen und die Dinge zu verändern.

 

Die ganzheitliche Sichtweise bedeutet vom ersten Moment an Mut, Ausdauer und Vertrauen vom Tierbesitzer.


Aus rechtlichen Gründen möchte ich Sie auf Folgendes im Sinne des § 3 HWG hinweisen:

 

Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich oft um Verfahren der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich - schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind. Grundsätzlich soll bei keiner der aufgeführten Anwendungen, Therapien oder Diagnoseverfahren der Eindruck erweckt werden, dass diesen ein Heilversprechen meinerseits zugrunde liegt.